die interkulturelle begegnungsstätte

Vor ein paar Tage habe ich die Interkulturelle Begegnungsstätte (IkB) entdeckt. Sie bieten u.a. Beratung über verschiedene Migrationsthemen an. Heute hatte ich da einen Termin, um Beratung über die Niederlassungserlaubnis zu bekommen. Die Mitarbeiterin war sehr sympathisch und super nett. Ich finde alle Sozialarbeiter irgendwie so – empathisch und zugänglich. Ich hatte sehr spezifische Fragen, aber es wurde erscheinbar, dass ich das Aufenthaltsgesetz besser als sie kenne.

Wir haben danach über die IkB geredet. Der Situation klang etwa schlimm. Das Geld kommt alles vom Staat (Hamburg), der sehr strikt ist. Tatsächlich ist die IkB der Ausführender (?) geworden, d.h. die macht die Umsetzung des Workplans des Staates. Laut meine Ansprechpartnerin hat die IkB wenig Spielraum – und jedes Jahr wird es noch weniger. Wenn man eine neue Idee oder einen neuen Vorschlag hat, in den meisten Fall muss es durch ehrenamtliche Arbeit geleitet werden. Viel Zeit und Kraft der Mitarbeiter wird an Berichten und Reporting verbracht; jede Stunde, jede Beratung, jedes Euro muss schriftlich aufgezeichnet werden. Natürlich unterdrückt solche Bürokratie die Kreativität und Motivation und Freude der Mitarbeiter. Sehr Schade!

Die große Herausforderungen, laut die nette Ansprechpartnerin, sind:

  • Der eingeschränkte und ständig schwindende Spielraum von der Haushaltszuweisung und dem Planung von Aktivitäten
  • Die wahnsinnig viel Kontrolle vom Staat
  • Die interkulturelle Zusammenarbeit im IkB-Team selbst (als Mikrokosmos der Gesellschaft?!)

Interessanterweise sind alle Mitarbeiterin Frauen. Sie arbeiten alle teilzeitig.

Ich erzählte ein bisschen von meinem derzeitigen Situation (also, Job-Kündigung, Suche auf neue Stelle in den Bereichen Migration und Integration…). Sie sieht etwa entäuscht aus, da ich schon gekündigt habe vor eine neue Arbeitstelle gefunden wird. Sie war aber sehr hilfreich, Organisationen in Hamburg vorzuschlagen. Wir haben auch über ein eventuelles Praktikum (bei der IkB) geredet.

Alles in allem war ich sehr zufrieden mit unserem Gespräch. Es gibt ja nette, freundliche, hilfreiche Leute, die über mich oder an meinem Situation interessiert sind.

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